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Tipps für die Bildbearbeitung

Seit der Digitalisierung der Fotografie gibt es auch für den Hobbyfotografen die Möglichkeit, seine Bilder nachträglich zu verbessern. Helligkeit und Kontrast können angepasst werden, die Farbintensität verstärkt oder abgeschwächt werden. Je nach Können des Bearbeiters und Möglichkeiten der Software können auch Retuschen vorgenommen werden.

Ausgangsmaterial optimieren

Trotz aller Möglichkeiten der Software, sollte das Ausgangsmaterial schon so gut wie irgend möglich sein. Ein unterbelichtetes Bild kann zwar aufgehellt werden, leicht unscharfe Bilder können nachträglich geschärft werden, aber bei aller Technik leidet die Bildqualität, wenn das Foto, so wie es aus der Kamera kommt, erhebliche Mängel aufweist.

Tipps Bildbearbeitun: Dunkler Raum ©Bernd Kröger

Bei starken Kontrasten kann es zu Unterbelichtungen kommen. Beim Aufhellen solcher Bilder entsteht Bildrauschen in den dunklen Bildbereichen ©Bernd Kröger

Größe und Format

Am häufigsten wird bei Digitalfotos die Bildgröße angepasst. Die Originalgröße ist für eine Präsentation im Internet oder auf mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones in aller Regel viel zu groß. Die Bilder aus einer digitalen Spiegelreflexkamera haben oft zwischen 3000 und 6000 Pixel an der langen Kante. Im Internet verwendet man Bildgrößen zwischen 1500 und 300 Pixeln. Natürlich gibt es Smartphones, die wesentlich größere Bilder machen und auch anzeigen können, aber das, was man dann auf dem kleinen Monitor sieht, sind oft kleingerechnete Bilder. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme bieten die Möglichkeit, Bilder zu verkleinern. Die sollte man auch nutzen, wenn man Bilder weitergibt oder im Internet zeigt, denn die Ladezeiten von großen Bildern sind immer noch relativ lang.

Ordnung ist das halbe Leben

Legen Sie nicht alle Bilder in einem Ordner auf Ihrem Computer ab. Schon nach relativ kurzer Zeit wird das sehr unübersichtlich. Legen Sie Ordner für die Originalbilder an und andere Ordner, in denen Sie die bearbeiteten Bilder ablegen. Die Ordner können nach Datum oder nach Inhalt sortiert werden. Oder auch nach Ereignis, wie Geburtstagen oder Jubiläen.

Tipp Bildbearbeitung Ordnersystem ©Bernd Kröger

Strikte chronologische Sortierung bietet sich für die Originaldateien an ©Bernd Kröger

Wenn Sie ein Bild in der Software geladen haben, speichern Sie es zunächst unter anderem Namen und ggf. in einen anderen Ordner ab. So schützen Sie Ihre Originale gegen versehentliches überschreiben. Speichern Sie ein bearbeitetes Bild einfach wieder unter dem gleichen Namen ab, ist das Original zerstört. Gerade, wenn Sie ein Bild verkleinert haben, wäre das oft sehr unangenehm.

Löschen Sie Bilder, die Sie nicht behalten wollen, sofort von der Platte. Nach dem Herunterladen von der Kamera auf die Festplatte sollte das Ihre erste Aktion sein. Behalten Sie nur die besten Bilder von einer Serie, denn die Festplatte Ihres Computers ist schnell gefüllt: Bilddateien haben immer eine ziemliche Größe, in der Regel von einigen Megabyte. So viel wie tausende Seiten Text.

Helligkeit und Kontrast

Wenn Bilder etwas flau wirken oder nicht den vollen Helligkeitsumfang haben, müssen Helligkeit und Kontrast angepasst werden. Viele Programme verwenden für die Einstellung der Helligkeit einen einfachen Schieberegler. Dabei ist Vorsicht geboten: Wenn man das ganze Bild heller macht, kann es passieren, dass Stellen, die bereits sehr hell sind, weiß werden. Besser ist es, mit der Gradationskurve zu arbeiten und nur die dunklen und mittleren Töne im Bild heller zu machen. Wenn das Programm die Möglichkeit bietet, lassen Sie sich während der Einstellung das Histogramm anzeigen. Vermeiden Sie dann, dass ganz rechts oder ganz links im Histogramm Werte erscheinen. So verhindern Sie, dass Bildbereiche „ausfressen“ (zu hell werden) oder „zulaufen“ (zu dunkel werden).

Ist ein Bild zu „flau“, muss der Kontrast verbessert werden. Auch hier gilt, dass Sie sich möglichst am Histogramm orientieren sollten, um Unter- oder Überbelichtungen von Bildteilen zu vermeiden.

Tipps Bildbearbeitung Kontrast: Alter Schreibtisch ©Bernd Kröger

Aus der Kamera kam das Bild zu dunkel. Nach der Bearbeitung kann man auch Details in den dunklen Bereichen erkennen ©Bernd Kröger

Schärfen, nicht überschärfen

Beim Schärfen von Bildern muss man vorsichtig vorgehen. Dreht man zu stark an den Reglern, kann es passieren, dass man es dem Bild ansieht. Wenn sich an kontrastreichen Stellen kleine weiße Ränder bilden, ist zu sehr geschärft worden. Einige Programme verwenden den Begriff „Unscharf maskieren“, wenn es um das Schärfen geht. Hier kann man über die Intensität und den „Radius“ Einfluss auf die Art und Weise nehmen, wie das Programm das Bild schärft. Je größer die Unschärfe desto größer sollte der Radius gewählt werden. Aber achten Sie auch hier darauf, nicht zu übertreiben.

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