"Für Fotos mit Bewegung"

Unsere CEWE Fotoschule:
Meister-Fotograf Robert Geipel verrät Ihnen, wie Sie Fotomotive in Bewegung festhalten – ohne komplett unscharfe Bilder zu haben.

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Tipps für Fotos, die Bewegungen einfangen

 

Geduld gefragt

Geduld gefragt

Bevor Sie loslegen, stellen Sie sicher, dass Ihre Kamera auf Serienbild eingestellt ist. Am Anfang steht das Ausprobieren:  Nach etwa 15 Versuchen sollten Sie bereits ein gutes Gefühl für die Mitzieh-Bewegung haben und einige Bilder mit scharfem Motiv vorliegen.

 


 

Belichtung anpassen

Belichtung anpassen

Die Belichtungszeit bei Mitzieher-Fotos sollte nicht zu kurz sein, da sonst der Hintergrund trotz der Bewegung der Kamera eingefroren wird. Wie immer hilft es, mit den Kamera-Einstellungen etwas zu experimentieren, da die „richtigen“ Einstellungen immer von einigen Faktoren abhängig sind. Als Richtwerte sollte man eine Belichtungszeit zwischen 1/15 Sekunde für sehr langsam bewegte Motive und 1/60 Sekunde für schnellere Motive einstellen.

 


 

Kontrolle über das Display

Kontrolle über das Display

Mitzieh-Fotos entstehen bei relativ langen Belichtungszeiten. Der unscharfe Hintergrund ist hier absolut erwünscht. Es ist aber eine Herausforderung, das Motiv trotzdem scharf auf den Sensor zu bekommen. Verlieren Sie nicht den Mut und machen mehrere Anläufe. Parallel checken Sie immer wieder am Display, wie das Ergebnis aussieht.

 


 

50 Fotos, ein gelungenes Bild

50 Fotos, ein gelungenes Bild

Natürlich ist das kein Freifahrtschein für beliebige Unschärfe. Je schärfer das Motiv vor einem verwischten Hintergrund, desto besser. Daher hilft es, sehr  viele Mitzieh-Fotos zu schießen, um mit hoher Wahrscheinlichkeit einige gute Bilder mit ordentlicher Schärfe im Motiv dabei zu haben. Oft werden bei ähnlichen Shootings locker 50 Fotos geschossen.

 


 

Regelmäßigkeit wichtig

Regelmäßigkeit wichtig

Nicht jede Art von Bewegung lässt sich gleich gut mit der Mitzieh-Technik festhalten. Ideal sind sehr gleichmäßige Bewegungen. Ein Auto oder ein Radfahrer, der an Ihrer Kamera in gleicher Entfernung vorbei fährt, ist ideal. Das Motiv bewegt sich gleichmäßig in nur einer Richtung. Diese Art von Bewegung können Sie mit etwas Übung sehr gut mitziehen.

 


 

Unschärfe als Stilform

Unschärfe als Stilform

Bei Pferden, wie in unserem Fall, hat man nicht nur die horizontale Bewegung, sondern auch ein die Bewegung des Pferdes. In der Geschwindigkeit des Pferdes mitziehen, viele Bilder machen und das beste Bild aussuchen. 5 bis 20 Prozent der Bilder gelingen, oft können Bewegungsunschärfen auch ein schönes Gestaltungsmittel sein.

 


 

Fokus auf einen bestimmten Bereich

Fokus auf einen bestimmten Bereich

Wichtig ist, sich einen Punkt im Motiv zu suchen, den Sie wie mit einer Filmkamera kontinuierlich verfolgen. Machen Sie dabei Serienbelichtungen von etwa 1/30-Sekunde. Experimentieren ist ausdrücklich erwünscht!