Praxistipps für Sportaufnahmen

Praxistipps für Sportaufnahmen

Alle Sportarten folgen Regeln, auch die Sportfotografie hat ihre eigenen. Egal ob Fußballspiel oder Tanzturnier, dynamische Bilder beeindrucken den Betrachter. Wie gute Bilder unter diesen schwierigen Bedingungen gelingen, verrät Profi-Fotograf Robert Geipel.

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Tipp 1: Serienaufnahmen machen

Viele Kameras bieten diese nützliche Funktion. Die Serienbildautomatik nimmt eine Reihe Bilder auf, aus denen Sie sich anschließend das Beste aussuchen können. Sie haben mehrere gute Bilder geschossen? Hervorragend. Ihr CEWE FOTOBUCH bietet Platz für ganze Bilderstrecken. Bei schnellen Bewegungen – wie bei Ballsportarten – arbeiten Sie idealerweise mit kurzen Verschlusszeiten. Mit dem Sportprogramm stellen Sie Ihre Kamera automatisch auf die Situation ein.

 

 

Tipp 2: Wählen Sie einen guten Standort

Suchen Sie sich eine ungewöhnliche Perspektive. Oder versuchen Sie so nahe wie möglich ans Geschehen zu kommen. Mit einem Standort neben dem Tor fangen Sie die spannendsten Spielszenen ein. Ein bisschen Glück gehört beim Sport auf jeden Fall dazu.

 

 

Tipp 3: Arbeiten wie die Profis

Mit einem entsprechenden Teleobjektiv können Sie jedes Motiv nah und formatfüllen ablichten. Da diese Objektive die Kamera durchaus schwerer machen, können die Bilder allerdings leicht verwackeln. Verwenden Sie ein Stativ für Ihre Aufnahmen.

 

 

Tipp 4: Weißabgleich machen

„Bei Außenaufnahmen“, rät Robert Geipel, „sollte man einen Weißabgleich unter den realen Lichtbedingungen durchführen.“ Der Weißabgleich kann im Menü Ihrer Kamera ganz einfach durchgeführt werden. Er stellt die Kamera auf die richtige Farbtemperatur am Aufnahmeort ein.

 

 

Tipp 5: Spektakuläre Rennsportfotografie

Bei Autorennen, Radrennen, Bootsrennen oder schnellen Laufsportarten haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Sie können entweder mit sehr kurzen Verschlusszeiten arbeiten und das Motiv einfrieren. Ausreichend Licht ist hier vorausgesetzt. Oder Sie arbeiten mit einer längeren Belichtungszeit. Folgen Sie dem Motiv mit der Kamera, damit das Motiv scharf wird und der Hintergrund entsprechend verwischt. Die Blende kann zwischen 1/10 sec (sehr verwischt) und 1/60 sec (weniger verwischt) liegen. Dieses „Mitziehen“ funktioniert besonders gut, wenn Sie für Ihre Aufnahmen ein Einbeinstativ nutzen. Damit bleiben Sie gleichzeitig flexibel und stabil.