Herbstfotos herrlich gestalten

Herbstfotos herrlich gestalten

Der Herbst ist eine wunderbare Jahreszeit zum Fotografieren. Buntes Herbstlaub, in stimmungsvolles Licht getaucht, bietet sich ebenso an wie eine nebelverhangene Landschaft. Mit den Anregungen von Profi-Fotograf Robert Geipel können Sie weitere spannende Motive entdecken und wertvolle Tipps mitnehmen.

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Den Herbst in seiner ganzen Schönheit abbilden

Unternehmen Sie einen Herbstspaziergang mit Ihrer Kamera

Tipp 1: Lichtstimmung einfangen

Durch die tiefer stehende Sonne ist die Welt in ein weicheres Licht getaucht. Darüber hinaus wird sie auch im Wasser oder anderen spiegelnden Oberflächen schöner reflektiert. Mit der richtigen Perspektive können Sie diese wunderbaren Stimmungen einfangen. Ein weitere Vorteil im Herbst: Durch die tiefer stehende Lichtquelle werden die Schatten länger. Besonders bei Gebäuden kommt das sogenannte „Streiflicht“ gut zur Geltung. Die Strukturen sind bei Architekturaufnahmen stärker ausgebildet.

 

Tipp 2: Gegenlicht nutzen

Gegenlicht, das durch eine Waldlichtung bricht, kann sehr schöne Effekte auslösen. Bei Personenaufnahmen im Herbstlicht empfiehlt sich der Einsatz eines Blitzes oder eines Reflektors. Ohne Aufheller werden die Gesichter meist zu dunkel.

 

Tipp 3: Herbsttöne verstärken

Herbstlaub wird noch kräftiger und wärmer, wenn Sie auf Ihrer Kamera einen Weiß-Abgleich durchführen. Er stellt Ihre Kamera auf die richtige Farbtemperatur ein. Zusätzlich können Sie die Funktion auf „Wolken“ oder „Schatten“ stellen, Farben werden so intensiver.

 

Tipp 4: Nebel festhalten

Nebel ist ein anregendes Gestaltungsmittel. Er reduziert Kontraste und erzeugt damit eine eigene Wirkung. Menschen im Nebel erzeugen eine eindrucksvolle Silhouette. Je stärker der Nebel umso stärker werden auch die Effekte. Sie können einen Teil der Motive verschwinden lassen, und über die richtige Perspektive außergewöhnliche Effekte erzielen. Arbeiten Sie mit einem Weitwinkelobjektiv und automatischem Weiß-Abgleich für die besten Ergebnisse.

 

Tipp 5: Nachtaufnahmen machen

Die Kombination aus Nebel und diffusem Nachtlicht erzeugt eine einzigartige Spannung auf Ihren Bildern. Suchen Sie für Ihre Nachtaufnahme auf jeden Fall eine passende Lichtquelle. Straßenlaternen oder die Lichtkegel von Autoscheinwerfen erzeugen überraschende Effekte. Erhöhen Sie beim Fotografieren die ISO-Zahl Ihrer Kamera, das steigert die Lichtempfindlichkeit. Zusätzlich sollten Sie ein Stativ benützen, um das Motiv verwacklungsfrei einzufangen.

 

 

Tipp 6: Makroeffekte anwenden

Kleine Dinge bieten manchmal große Motive. Mit Makroaufnahmen im unmittelbaren Nahbereich lassen sich diese Bilder wunderbar einfangen. Ein im ersten Sonnenlicht glitzernder Tautropfen oder raureifüberzogene Pflanzen bieten wunderbare Motive. Mit etwas Glück finden Sie auch einen Tautropfen in einem funkelnden Spinnennetz. 

 

Tipp 7: Regenstimmungen ablichten

In regennassem Asphalt spiegelt sich das Licht besonders schön. Auch Nachtaufnahmen im Regen bringen unterschiedliche Lichtquellen schön zur Geltung. Kleiner Tipp: Schützen Sie Ihre Kamera vor der Feuchtigkeit. Frischhaltefolie ist im Notfall ein sehr gutes Hilfsmittel. 

 

Tipp 8: Halloween erleben

Leuchtende Kürbisse, Kerzen, gruselige Gesichter. Halloween hat einiges zu bieten. Vermeiden Sie das Blitzen auch bei Dunkelheit, die Stimmung geht sonst sofort verloren. Hilfreich sind hier ein Stativ, längere Belichtungszeiten und die Erhöhung der Lichtempfindlichkeit. Je höher die ISO-Zahl, umso mehr kann die Kamera einfangen.

 

Tipp 9: Experimentierfreudig bleiben

Schießen Sie so viele Bilder wie Sie können. Die Auswahl der schönsten Aufnahmen lässt sich getrost auf den langen Winter verschieben.