Von wegen stille Landschaft: Das richtige Licht ist eine Sache von Sekunden!

Die besten Landschaftsbilder bestechen vor allem durch das Zusammenspiel zweier Faktoren: Das ausgeprägte Gefühl für gute Gestaltung seitens des Fotografen und das in einem bestimmten Moment ideale Licht, das die jeweilige Landschaft – meistens für nur wenige Sekunden – zu etwas Besonderem macht.
Bei der Gestaltung gilt es für den Fotografen mit seinem Blick auf das Motiv gerichtet den optimalen Kamerastandpunkt zu finden. Mit Blick durch den Sucher ergeben sich Linien, Flächen, Punkte, Farben und Formen – die er harmonisch und spannend in einem Sucherrahmen anordnet.

Viele Entscheidungen laufen intuitiv ab: Vordergrund integrieren? Flächige Strukturen hervorheben? Hauptmotiv aus der Bildmitte herausnehmen? Brennweite verändern, um ein störendes Bildelement aus dem Bild zu nehmen? Dynamisches Hochformat anstatt opulentem Querformat? Die Wolke oben anschneiden oder noch einen Moment warten bis sie ins Bild „gezogen“ ist – obwohl dann vielleicht die Sonne gerade „weg“ sein kann? Machen Sie sich vorher Gedanken und geben Sie sich Zeit zum üben. Dann werden Ihre Bilder perfekt!

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