Leica Headquarter – eine Nahaufnahme

Gemeinsam mit Interrail, Leica und HUAWEI bieten wir in diesem August ein einzigartiges Fotopraktikum an.
Valeria, Sebastian, Bianca und Davide reisen – ausgestattet mit Interrail Pässen, hochwertigen Leica Kameras sowie brandneuen HUAWEI P10 – quer durch Europa. Mit ihrer ganz persönlichen und faszinierenden Art, Erlebnisse mit Hilfe von Texten und Bildern zu illustrieren, werden sie ihre Highlights und die schönsten Momente dokumentieren.

Text: Valeria Anna Lampert | Fotos: Sebastian Gansrigler, Davide Mandolini und Oliver Vogler

Schon als wir das Leica Headquarter von der Ferne aus sahen, schlugen unsere Herzen höher. Denn tatsächlich ist es etwas ganz Besonderes, in Wetzlar vor dieses 12.600 m² große Gebäude zu treten. Nachdem wir von dem Fotografen Oliver Vogler und dem Sales Manager Claus Leyser begrüßt wurden, schritten wir beinahe ehrfürchtig durch die Eingangstür. Auch von innen hat uns das Headquarter auf Anhieb begeistert. Eine wunderschöne, hohe und helle Eingangshalle erwartet uns.

Die einzelnen Gebäude sehen zudem aus der Vogelperspektive aus wie eine Kamera, ein Objektiv und ein Fernglas. Doch auch im Inneren können Parallelen zur Fotografie gezogen werden. Genauso wie auch eine Kamera von Licht geflutet wird, tritt die Sonne durch die Fenster in das Innere des Leica Headquarters. Nicht umsonst lagen die Kosten für das Ganze, sogar ohne Produktionsstätte, bei 56 Millionen Euro. Insgesamt arbeiten 700 Angestellte in dem Gebäude, davon 300 in der Produktion und 400 in den Bereichen Marketing, Sales und Management.

Wunschlos glücklich mit Kamera in der Hand

Nach einem kurzen Moment des Staunens wurden wir auch gleich schon durch den ebenfalls beeindruckenden Leica Shop in das angrenzende Studio geführt. Hier durften wir dann voller Freude unsere Kameras entgegennehmen, welche uns für den restlichen Monat und somit für unseren gesamten Trip begleiten würden. Unsere zwei Profi-Fotografen Sebastian und Davide wurden jeweils mit der Leica Q ausgestattet und Bianca und Valeria durften sich über die Leica TL freuen. Die wichtigsten Einstellungen der Kameras wurden von Oliver Vogler schnell erklärt. Danach hatten wir genügend Zeit, um die Kameras einem ersten Test zu unterziehen.

Auch der HSG Wetzlar Spieler Maximilian Holst, welcher ebenfalls für Leica arbeitet, gesellte sich zu uns, was uns alle besonders freute. Im Anschluss hatten wir noch die Ehre uns im Studio von Oliver Vogler fotografieren zu lassen und die beeindruckende Mittelformat Leica S (für Otto Normalverbraucher bei 18.000 Euro weder bezahlbar noch handhabbar) auch selbst auszuprobieren. Danach ging es für uns zum Mittagessen in die Kantine, wo wir auf ein sehr leckeres Menü eingeladen wurden. Selbst in der Mensa wird Qualität großgeschrieben.

DIe Kamera, die die besten Fotos macht

Bei der Führung im Anschluss wurden wir mit vielen Informationen rundum Leica und die Entstehung der Kameras versorgt. Ein Satz, der uns wohl allen am meisten in Erinnerung geblieben ist: Leica will nicht die beste Kamera produzieren, sondern jene, die die besten Fotos macht! Ganz nebenbei lernten wir bei der Tour auch noch den Hobby-Fotografen Martijn Brederveld kennen, welcher mit einer analogen Leica M6 begeistert unterwegs war, mit dem wir uns auf Anhieb alle sehr gut verstanden haben und uns auch fachlich hervorragend austauschen konnten.

Zum Abschluss unserer Tour führte uns unser motivierter Leica Guide Lukas noch auf das Dach des Objektivgebäudes, wo wir einen schönen Überblick auf das gesamte Leica Gelände erhielten und den eindrücklichen Ausblick gleich mit unseren neuen Leicas einfangen konnten.

Weitere Informationen

https://www.cewe-fotobuch.at/cewe-photo-tour-2017.html

https://www.instagram.com/cewefotowelt_at/

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