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3 Zubehörteile für den Fotoapparat, die man niemals billig kaufen sollte

Natürlich kann man auch nur mit einer Kamera und einem Objektiv großartige Bilder machen, allerdings braucht jeder Fotograf früher oder später mehr Equipment; Zubehör, dass Fotos möglich macht, die man ohne es nicht hätte schießen können. Stative, Blitztransmitter, Funkauslöser und so weiter, all das braucht man ziemlich sicher irgendwann. Und anders als beim Kauf einer Kamera überlegt man selten, welches Produkt man nun genau kaufen soll. Ein Stativ ist ein Stativ, oder? Hauptsache, es ist billig. Die Erfahrung lehrt allerdings: Einige Dinge kann man einfach nicht billig kaufen, in manchen Bereichen gibt es keine Schnäppchen. Lernen Sie aus meinen Fehlern.

Speicherkarten

Die Frage nach der Speicherkarte ist für den Anfänger eine gleichzeitig schwere und leichte. Eine Eigenschaft der Speicherkarte ist leicht zu durchschauen: Die Größe. Klar, 32GB sind mehr als 8GB, da passen mehr Fotos drauf und die Karte ist dementsprechend teurer. Aber Speicherkarten haben noch eine weitere messbare Eigenschaft, und zwar die Schreibgeschwindigkeit. Diese beschreibt, wie schnell die Speicherkarte Daten aufnehmen kann und wird in Mb/s angegeben. Logisch: Je schneller die Karte, desto besser und teurer. Allerdings ist die Karte immer nur so schnell, wie die Kamera Daten anliefert, sprich: spuckt Ihre Kamera langsam Daten aus, hilft auch die schnellste Karte nicht weiter. Enorm relevant hingegen ist die Schreibgeschwindigkeit bei Videoaufnahmen, bei denen große Mengen Daten verarbeitet werden müssen; ist Ihre Karte nicht schnell genug, kann die Videoaufnahme plötzlich stoppen.

Wie schnell eine Speicherkarte nun aber tatsächlich ist, ist immer etwas schwer herauszufinden. Es gibt zwar ein Klassensystem, zu dem Wikipedia eine schöne Liste liefert, aber viele Hersteller mogeln bei ihren Angaben. Fleißige Leute haben daher bei fast jeder auf Amazon erhältlichen Speicherkarte nachgetestet und ihre Ergebnisse auf der Produktseite geteilt. Faustregel ist aber: Kaufen Sie Karten renommierter Hersteller wie SanDisk oder Transcend. Billigere Speichermedien sind zwar verlockend, halten aber selten die Schreibgeschwindigkeitsangaben der Hersteller.

Stative

Kamerastativ ©Scyther5/Shutterstock.com

©Scyther5/Shutterstock.com

Nach dem Gedanken, man könne doch mal nachts fotografieren kommt meistens Ernüchterung: Man kann lange Belichtungszeiten einfach nicht aus der Hand fotografieren. Zeit, ein Stativ zu kaufen. Mein erstes Stativ kostete 20 Euro und war vollkommen aus Plastik. Ich habe es nach zwei Wochen ausgetauscht. Plastikstative sind ausnahmslos furchtbar, instabil und klapprig. Die Schrauben fressen sich nach einiger Zeit in das Plastik und lassen jede verstellbare Stelle des Produkts wacklig werden.

Gute Stative sind neu ziemlich teuer, gebraucht aber enorm erschwinglich. Scheuen Sie sich nicht davor, ein altes zu kaufen, auf jeden Fall soll es aber aus Metall sein. Wenn Sie mit Ihrem Stativ reisen wollen, führt eigentlich kein Weg an einem Carbonstativ vorbei. Für was auch immer Sie sich entscheiden: Kaufen sie bitte kein Plastikstativ.

Filter

Filter für Kamera ©DeSerg/Shutterstock.com

©DeSerg/Shutterstock.com

Filter sind an vielerlei Stelle ein Relikt aus der Vergangenheit, haben aber trotzdem noch immer ihre Berechtigung. Der Look eines Polfilters kann nicht im Computer erzeugt werden, ein UV-Filter schützt ihr vorderes Linsenelement. Natürlich gibt es auch Filter in einer großen Preisspanne, allerdings ist es hier am allerschwersten einen qualitativen Unterschied festzustellen. Billige Filter rauben Ihren Fotos Kontrast und Schärfe und sind außerdem extrem anfällig für Streulicht.

Für Vorsatzlinsen, also Linsen, die vorne an die Kamera geschraubt werden und sozusagen ihre Funktion verändern, gilt im Endeffekt genau das Gleiche: Billige machen das Bild in jeder (technischen) Hinsicht schlechter. Allerdings sollten Sie ohnehin wann immer möglich das geforderte Objektiv kaufen; mit Vorsatzlinsen wird niemand auf Dauer glücklich.

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