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Warum 50mm-Objektive fantastisch sind und jeder eins braucht

Es gab eine Zeit, da waren Kameras groß, kompliziert und schwer. Man konnte sie kaum irgendwohin mitnehmen und schoss auf gigantische Negative, größer als ein A4-Blatt. Damit konnten zwar Landschafts- oder Portraitfotografen leben, fotografieren sie doch Motive, die sich entweder nicht bewegen können oder wollen, aber klassische Fotoreportagen waren mit diesen schweren Geräten nicht nötig.
1925 allerdings kam die Revolution: Oskar Barnack brachte die Leica auf den Markt und zeigte der Welt, dass professionelle Arbeit auch auf kleineren Filmformaten möglich war, genauer gesagt auf modifiziertem 35mm-Kinofilm, dessen Format fortan als 135 bezeichnet wurde. Die erste leica war mit einem 50mm-Objektiv ausgestattet, eine Brennweite, die sich bis heute enormer Beliebtheit erfreut. Zu Recht, denn die 50mm-Brennweite ist eine der vielseitigsten und elegantesten. Hier sind vier Punkte, wieso jeder Fotograf ein 50mm-Objektiv braucht.

50mm bezeichnet in diesem Fall 50mm-Vollformat-Equivalent. Fotografieren Sie mit einer APS-C-Kamera erreichen Sie ähnliche Effekte mit einem 30mm-Objektiv.

Foto aufgenommen mit 50mm Brennweite

© Darius Kromoser

Natürlicher Blickwinkel mit 50mm Objektiv

50mm-Objektive bilden in etwa den Winkel ab, den der Mensch bewusst wahrnehmen kann. Das heißt: es hält sich auf dem Foto immer im Hintergrund. Wo ein Weitwinkel durch die starke Verzerrung immer sofort sichtbar ist, wo ein Telefoto durch die charakteristische Kompression gleich erkennbar ist kann sich das Auge beim betrachten eines 50mm-Bilds entspannen, sich auf den Inhalt konzentrieren.

Wandelbarkeit des „50er“ Blickes

Eben weil der Blick des 50er so natürlich wirkt, ist es auch sehr vielseitig. Genau wie das Auge kann es manchmal eine weite Szene erfassen, Zusammenhänge darstellen. Oder es betrachtet Details, wird zum Suchspotlight. Oder, um es in kameratechnischerem Jargon zu sagen: Ein 50mm kann wirken wie ein 35mm, machnmal sogar wie ein 28mm. Andererseits kann man genau so den Eindruck eines 85 oder sogar 100mm-Objektivs erzeugen. Das 50mm ist für fast jede Art der Fotografie einsetzbar und wird immer gute Bilder liefern.

Fotografie mit 50mm Objektiv - Flexible Möglichkeiten

© Darius Kromoser

Erweiterung des Auges

Was für alle Festbrennweiten gilt, gilt für das 50mm ganz besonders: Ab vielleicht zwei Monaten konstanter Nutzung kennt man es sehr gut. Man muss nicht mehr durch die Kamera schauen, um sich über Komposition Gedanken zu machen. Es reicht, die Kamera zum Auge zu nehmen und abzudrücken, da man den Blickwinkel des 50ers schon exakt kennt. Und da er so natürlich ist, tritt dieser Effekt sehr schnell ein.

Preis – die schöne Sache am 50er Objektiv

Die letzte schöne Sache am 50er ist eine finanzielle: Gute Objektive sind relativ billig. Das Normalobjektiv -wie das 50mm auch genannt wird- ist relativ einfach zu berechnen und zu bauen, weshalb 50mm-Objektive oft für etwa die Hälfte des Preises einer schärfemäßig vergleichbaren 85 oder 35mm-Variante zu haben ist.

Schwarzweiß Aufnahme mit 50mm Objektiv

© Darius Kromoser

Der Einstieg in die fabelhafte Welt der 50mm-Objektive startet bei um 100 Euro für das Canon und Nikon 50mm 1.8, Objektive, die im Kamerarucksack keines Fotografen fehlen sollten.

 

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