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Fototipps: Mehrzeilige Panoramen fotografieren

Panoramen sollte man nach Möglichkeit mit einem Objektiv mit Normalbrennweite aufnehmen, damit sich die Verzeichnung des Objektives in Grenzen hält. Bei Spiegelreflexkameras sind das ca. 30 – 50 mm. Dadurch ergibt sich manchmal das Problem, dass hohe Gebäude auch mit Kamera im Hochformat nicht komplett abgebildet werden können. Wenn man nicht mit einem Weitwinkelobjektiv fotografieren möchte, weil das stark verzeichnet, bleibt nur die Möglichkeit, ein mehrzeiliges Panorama herzustellen.

Panoramafotografie: Glienicker Brücke in Potsdam  ©Bernd Kröger

Panorama der Glienicker Brücke in Potsdam ©Bernd Kröger

Ausrichten des Statives

Wie bei normalen Panoramen braucht man einen Nodalpunktadapter und ein stabilses Stativ. Das Stativ muss an seinem Drehpunkt waagerecht ausgerichtet werden. Die Wasserwaage am Stativkopf hilft da allerdings nicht weiter, weil er leicht geneigt sein kann, so dass sich der Horizont bei einem Schwenk verschiebt. Dabei kann eine kleine Wasserwaage helfen, die man auf den Drehteller des Statvkopfes legt. Ist der Drehteller vom Stativkopf abgedeckt, oder anders blockiert, muss man das Stativ mit der Länge der einzelnen Beine justieren, so dass der Horizont bei einem Schwenk immer in der gleichen Höhe im Sucher oder auf dem Monitor bleibt. Ist der Horizont nicht zu sehen, nimmt man einfach eine waagerechte Linie, die in Etaw auf Kamerahöhe liegt.

Mehrzeiliges Panorama

Zunächst richtet man die Kamera genau waagerecht auf dem Stativ aus und kontrolliert das durch einen Schwenk über den geplanten Bildbereich. Der Horizont sollte in etwa in der Bildmitte liegen. Dann schwenkt man die Kamera mithilfe des Stativkopfes so weit nach unten, dass der Horizont etwa im oberen Drittel des Bildes erscheint. Nach Aufnahme der ersten Zeile schwenkt man die Kamera so weit nach oben, bis der Horizont im unteren Drittel des Bildausschnittes liegt.

Reicht der Bildausschnitt in der Höhe immer noch nicht aus, muss man ein dreizeiliges Panorama erstellen. Dazu macht man ein normales Panorama mit dem Horizont in der Bildmitte. Dann schwenkt man die Kamera so weit nach unten, dass er am oberen Bildrand erscheint. Die dritte Zeile wird dann so aufgenommen, dass der Horizont am unteren Bildrand angesiedelt ist.

Senkrechtes Panorama

Bei sehr hohen Häusern oder anderen Gebäuden kann man ein senkrechtes Panorama erstellen. Dabei wird die Kamera nur in der Senkrechten geschwenkt, bis das Gebäude vollständig erfasst ist. Auch hier muss man darauf achten, dass die Einzelbilder etwa ein Drittel überlappen.

Panoramafotografie: Senkrechtes Panorama ©Bernd Kröger

Senkrechtes Panorama, so wie es Photoshop liefert ©Bernd Kröger

 

Panoramafotografie: Beschnittenes senkrechtes Panorama ©Bernd Kröger

Beschnittenes senkrechtes Panorama ©Bernd Kröger

Kugelpanoramen

Für Kugelpanoramen braucht man mehrzeilige 360° Panoramen. Außerdem muss man auch den Zenit (senkrecht in den Himmel fotografieren) und den Nadir (senkrecht nach unten fotografieren, ohne die Beine des Stativs oder die eigenen Füße im Bild zu haben) aufnehmen. Für das Zusammenfügen solcher Panoramen braucht man eine Spezialsoftware. Potoschop oder Lightroom sind da überfordert.

Projektionsprogramme

Auch für die Darstellung im Internet braucht man eine spezielle Betrachtungssoftware. Ist die installiert, kann man den Betrachter beeindrucken, wenn er im Bild nicht nur nach links und rechts schwenken kann, sondern auch nach oben und unten.

Abzüge von Panoramen

Da das Bildformat von den gewöhnlichen Formaten abweicht, braucht man bei den Abzügen einen Lieferanten, der das berücksichtigen kann. Es gibt im Internet verschiedene Angebote, die verschiedene Panorama-Formate anbieten. Dafür muss man das eigene Bild den Formaten entsprechend anpassen. Wer das nicht will, kann ein großes Format wählen und das Eigene Bild mit weißen Rändern oben und unten versehen, so dass das angebotene Format ausgefüllt wird. So vermeidet man, dass der Bilderdienst das Bild selbständig beschneidet, um es passend zu machen.

 

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