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Panoramen aufnehmen: Tipps vom Profi

Die Panoramafotografie bietet die Möglichkeit, mehr Details auf einem Bild darzustellen als auf gewöhnlichen Fotos, die auf das Seitenverhältnis 3:2 oder 4:3 beschränkt sind. Durch das besondere Format und die ungewöhnliche Optik ist ein Panoramabild immer ein „Hingucker“.

Panoramen aus der Hand

Man kann Panoramen aus der Hand machen, indem man einfach die Kamera vors Auge hält und sich nach jeder Aufnahme so weit dreht, dass sich die Einzelaufnahmen etwa um ein Drittel überlappen. Danach kann man die Einzelbilder am heimischen PC zusammensetzen. Wenn man Glück hat, passieren dabei keine „Unfälle“ wie z. B. ein Knick im Horizont oder nicht zusammenpassende Gebäude oder Bäume, die einen Versatz im Stamm haben.

Stativ

Besser ist es jedoch man verwendet ein Stativ für Panoramaaufnahmen. Zunächst muss es so aufgestellt werden, dass der schwenkbare Teil absolut waagerecht ausgerichtet ist. Viele Stative haben eine Wasserwaage am Stativkopf, was uns aber hier nicht weiter bringt. Wenn man den Kopf schwenkt, kann es trotzdem dazu kommen, dass sich die Neigung ändert, wenn die Drehebene nicht waagereicht ist. Im Handel gibt es kleine Wasserwaagen, die man auf dem Drehteller des Statives legen kann, um es genau waagerecht auszurichten.

Nodalpunktadapter

Ein Problem ergibt sich, wenn man im Panorama Objekte im Vordergrund hat. Bei einem Schwenk um den Gewindeanschluss im Boden der Kamera, verschiebt sich der Vordergrund gegen den Hintergrund. Die Folge ist, dass die Einzelbilder von der Software nicht mehr fehlerfrei zusammengesetzt werden können. Man braucht also eine Vorrichtung, mit der man die Kamera um einen bestimmten Punkt im Objektiv drehen kann: den Nodalpunktadapter. Mit seiner Hilfe verschiebt man die Kamera so weit nach hinten auf dem Stativkopf, dass die Verschiebung des Vordergrundes nicht mehr erscheint. Leider kann man diesen Punkt nur durch probieren finden und er lässt sich auch nicht mit dem Adapter fixieren, denn die Lage des Nodalpunktes ist auch abhängig von der Brennweite des Objektives. Lässt sich das vielleicht bei Festbrennweiten noch in den Griff kriegen, bei Zoomobjektiven ist das nicht mehr möglich

Panorama fotografieren mit Nodalpunktadapter ©Bernd Kröger

Ein Kreuzschlitten reicht in der Regel, um den Nodalpunkt einzustellen ©Bernd Kröger

Belichtung messen

Für die Aufnahme sucht man sich den hellsten Bereich des geplanten Panoramas aus und richtet die Belichtung darauf aus. Es soll auf jeden Fall vermieden werden, dass Teile des Panoramas überbelichtet werden. Eine teilweise Unterbelichtung kann am PC noch ausgeglichen werden. Ausgefressene weiße Stellen sind jedoch nicht mehr zu korrigieren.

Panoramen aufnehmen

Es ist gleichgültig, ob man die Panoramen von links nach rechts aufnimmt oder anders herum. Wichtig ist, dass sich die einzelnen Bilder etwa um ein Drittel überlappen, damit sie später am PC fehlerfrei zusammengesetzt werden können. Nimmt man mehrere Serien der gleichen Motive auf, kann es helfen, den Überblick zu behalten, wenn man ein Bild macht, das nicht zum Motiv gehört. Oder man hält einfach die Hand ins Bild, so kann man immer sehen, welche Bilder zusammen gehören.

Manchmal reicht der Bildwinkel des Objektives nicht aus, um beispielsweise ein Gebäude komplett abzubilden. Dann kann man die Kamera mit einem Winkel im Hochformat auf dem Nodalpunktadapter montieren. Die Brennweite des Objektives sollte nahe der Normalbrennweite sein, da Weitwinkelobjektive manchmal stark verzeichnen, so dass die Bilder später am PC nicht fehlerlos zusammengefügt werden können.

Bewegte Objekte im Bild

Bei Panoramafotos in der Stadt hat man es oft mit umherlaufenden Menschen zu tun, oder mit Autos, die durch das Bild fahren. Hier ist es wichtig, darauf zu achten, dass jedes Objekt nur auf einem Bild zu sehen ist. Geht beispielsweise ein Fußgänger in die gleiche Richtung, in die auch die Kamera geschwenkt wird, erscheint er in mehreren Bildern. Es macht einen merkwürdigen Eindruck, wenn ein und dieselbe Person mehrfach in einem Bild auftaucht.

 

 

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