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Reisefotografie: Sternenhimmel fotografieren – 8 Tipps

Wer auf Reisen das große Glück hat, einen außergewöhnlich schönen Sternenhimmel zu erleben, der möchte ihn auch gerne fotografieren. Das ist nicht einfach, aber es gibt ein paar praktische Tricks für Profis und auch Hobbyfotografen!

Hierzulande haben wir nur selten die Möglichkeit, einen richtig schönen Sternenhimmel zu sehen. Einen, der übergeht vor lauter Sternen. Das liegt meistens an den hellen Lichtern der Städte, an der Bewölkung, manchmal auch an der verschmutzten Luft, an Smog und Co. Wer viel in den Bergen oder in abgelegenen Regionen unterwegs ist, hat da schon mehr Glück. Meinen schönsten Sternenhimmel habe ich im Himalaja gesehen, als ich gerade in einem kleinen Dorf zu Besuch war. Damals hatte ich keine Ahnung, wie man diesen Sternenhimmel am besten aufnimmt. Aber praktischerweise hatten wir einen professionellen Fotografen an unserer Seite, der uns ein paar Tipps gab:

 

1. Nur im Dunkeln munkeln

Nicht nur die Sterne strahlen stärker, wenn sie von keinem Licht gestört werden. Auch zum Fotografieren solltest du jegliche Lichtquelle in deiner Nähe meiden!

2. Niemals ohne Stativ

Egal, wie ruhig deine Hand ist: Einen Sternenhimmel ohne Stativ zu fotografieren, klappt schon allein wegen der langen Belichtungszeit nicht. Sollte kein Stativ zur Hand sein, dann suche eine freie, ebene und komplett stabile/unbewegte Fläche – notfalls muss du die Kamera auf den Boden legen.

3. Fernbedienung

Idealerweise verwendest du zum Auslösen der Kamera eine Fernbedienung oder einen Kabelauslöser – da du sonst bereits durch das Abdrücken das Bild verwackeln kannst. Notfalls kannst du auch den Selbstauslöser verwenden.

4. RAW-Format

Wenn du über die Möglichkeit einer professionellen Bildbearbeitung verfügst und deine Kameraeinstellung das RAW-Format unterstützt, solltest du es für die Nachtaufnahme verwenden. So kannst du im Nachhinein noch mehr aus dem Foto herausholen.

5. Blende auf!

Und zwar soweit wie möglich. Natürlich macht hier ein gutes, lichtstarkes Objektiv einen großen Unterschied!

6. Rauschfrei

Um ein Bildrauschen möglichst zu vermeiden, sollte der ISO-Wert nicht allzu hoch sein. Ungefähr 1600 ist ein Richtwert.

7. Belichtungszeit

Je nach Kameraqualität sollte die Belichtungszweit zwischen mind. 10 Sekunden und 10 Minuten angelegt sein. Wenn du noch keine Erfahrung hast, probiere es einfach aus. Starte am besten mit kürzeren Zeiten und steigere dich! 😉

8. Geduld

Wer noch kein Profi ist, muss Geduld haben – zum Ausprobieren und auch für die richtige Belichtungszeit!

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