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Bildschirmlupe V2 von CamSmart: Review

Das Drehen von Videos mit einer Spiegelreflex ist immer auch ein Kompromiss, denn: DSLRs waren nie wirklich für den Einsatz als Videokamera gedacht. Sie haben nicht die richtige Form, sie haben nicht die richtigen Eingänge, sie haben oft nicht genug Einstellmöglichkeiten. Deshalb benötigt man für ambitioniertere Produktionen oft eine Menge Zubehör.

Eines der beliebtesten Zubehörteile ist die Bildschirmlupe. Sie erlaubt einen besseren Blick auf den relativ kleinen Display der DSLR, außerdem sorgt sie für etwas verwacklungsfreie aus der Hand gefilmte Videos. Gute Bildschirmlupen kosten aber oft eine ganze Menge Geld, vielleicht zu viel Geld für den Amateur und Gelegenheits-Filmer. Wie überall gibt es allerdings auch hier billige Alternativen, wie zum Beispiel diese hier. Die Frage nun: Taugt die Budget-Bildschirmlupe etwas?

Lieferumfang, Installation und erster Eindruck

Bildschirmlupe - Besser Fotografieren mit Kleinansicht

© Darius Kromoser

Die Bildschirmlupe kommt in einem kleinen Karton, enthalten in diesem die Lupe selbst, ein Metallrahmen (dazu später mehr), eine Garantiekarte und eine Bedienungsanleitung. Die Installation erfolgt folgendermaßen: Man klebt den Metallrahmen um das Display der Kamera, auf dem zu diesem Zweck vier Klebestreifen befestigt sind. Dabei sollte man darauf achten, keine Knöpfe zu verdecken (diese Erfahrung habe ich erst hinterher gewonnen). Die Lupe hält dann durch Magneten von ganz alleine am Rahmen. Das funktioniert ausreichend gut, allerdings ist die Installation des Rahmens kaum rückgängig zu machen.

Fotografieren mit Bildschirmlupe

© Darius Kromoser

Sämtliche Teile wirken nicht unbedingt hochwertig, aber für den Preis angemessen. Die Lupe ist im Endeffekt ein großes Plastikteil, es klappert und scheppert also nichts. Auch die Augenmuschel erfüllt ihre Funktion und fühlt sich nicht hochwertiger an als es ein großes Gummiteil nun einmal tut. Eine Schwachstelle hat zumindest mein Exemplar aber: Einer der Magneten ist schlecht verklebt und rutscht beim Abziehen der Lupe gerne mal ein bisschen aus seiner Halterung heraus. Dies schränkt die Funktion der Lupe nicht ein, zeigt aber doch, dass sie definitiv nicht für die Ewigkeit gebaut ist.

Die Bildschirmlupe im Einsatz

An dem Tag, als der Postler meine Lupe brachte, stand ein Dreh an. Ich hatte kaum genug Zeit das Teil zu installieren, geschweige denn zu testen: Der allererste Einsatz sollte also unter verschärften Bedingungen stattfinden.Ich kam also an den Drehort, packte mein Equipment aus und begann zu filmen. Erst nach etwa 30 Minuten machte ich mir das erste Mal auf, dass ich die Bildschirmlupe verwendete; Der vergrößerte Bildschirm war einfach so logisch. So hätte es immer sein müssen.

Blidschirmlupe beim Fotografieren

© Darius Kromoser

Drei Dinge sind mir allerdings aufgefallen: Da die Knöpfe durch die Lupe etwas weiter hinten sind als gewohnt, muss man teilweise die Belegung der Knöpfe neu lernen und die Linde der Lupe beschlägt schnell, wenn man die Augenmuschel mit dem Kopf ganz verdeckt, was allerdings selten vorkommt. Desweiteren sollten sie keine Revolution in der Schärfe erwarten: Die Linse ist billig und aus Plastik, was man merkt. Außerdem wird durch die Vergrößerung das Pixelraster stark sichtbar. Sieht man über all diese kleinen Probleme allerdings hinweg, kann ich diese Bildschirmlupe rundum empfehlen.

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