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Richtig fokussieren: Tipps und Tricks

Die meisten Bridge- und Spiegelreflex-Kameras haben mehrere Autofokuspunkte, mit deren Hilfe das Objektiv auf das Objekt scharfstellt. Drückt man den Auslöser bei diesen Kameras halb herunter, fokussiert die Kamera auf das Objekt. Die Frage ist nun, welcher Messpunkt für das Scharfstellen verwendet wird. Sind alle Fokuspunkte aktiv, entscheidet die Kamera, was im Bild scharf abgebildet wird. Das muss jedoch nicht unbedingt das sein, was der Fotograf möchte. Daher sollte man die Kamera so einstellen, dass nur noch ein Messpunkt oder – je nach Kamera – eine Messfeldgruppe aktiv ist.

Autofokuspunkt wählen

Schaut man durch den Sucher der Kamera oder im Live View auf den Kameramonitor, werden die Autofokuspunkte durch kleine Kästchen angezeigt. Je nach Kamera kann man nun mit Tasten oder im Menü auswählen, welche Punkte aktiv sind. Für den täglichen Gebrauch ist es naheliegend den mittleren Messpunkt/die mittlere Messgruppe auszuwählen. So kann man das Motiv mit nur einem Punkt anmessen und ist sicher, dass der Fokus dort liegt, wo man ihn haben will.

Grafische Darstellung des Autofokus

Motiv in der Mitte?

Ist der mittlere Autofokuspunkt aktiv, besteht die Gefahr, dass das Hauptobjekt immer in der Mitte zu finden ist. Das widerspräche natürlich der Bildgestaltung nach dem Goldenen Schnitt. Man muss sich also angewöhnen, das Fokussieren und die Bildgestaltung voneinander zu trennen. Man fokussiert also das Objekt und schwenkt dann die Kamera so, dass der Bildausschnitt der Bildidee entspricht.

Goldener Schnitt: Radfahrer am See von © Bernd Kröger

© Bernd Kröger

Fokussieren bei bewegten Objekten

Nun kommt es vor, dass sich die Objekte bewegen, die wir fotografieren wollen. Soll beispielsweise ein Radrennen fotografiert werden, bei dem die Fahrer immer von links nach rechts fahren, wählt man einen Fokuspunkt, der sich links im Sucher befindet. Der fokussierte Fahrer fährt so immer in das Bild hinein, was gestalterisch besser ist. So kann man Fokussieren und Bildgestaltung gleichzeitig durchführen.

Nachführen des Fokus

In der Regel sollte man mit festem Fokus fotografieren. Das heißt, wenn man den Auslöser halb herunter drückt, fokussiert die Kamera und man drückt den Auslöser nach der Bildgestaltung ganz durch. Dabei ist es wichtig, dass die Kamera nur einmal die Schärfe festlegt, die sich dann nicht mehr ändert. Dazu muss die Kamera auf „One Shot“ (Canon) oder „AF-S“ (Nikon) stehen.

Bewegt sich das Objekt dagegen auf uns zu oder von uns weg, müssen wir den kontinuierlichen Fokus wählen. Bei Canon heißt das „AI-Servo“, bei Nikon „AF-C“. Bei dieser Einstellung fokussiert die Kamera kontinuierlich mit dem Objekt mit. Bewegt sich das Objekt also auf uns zu, verringert sich die Entfernungseinstellung immer weiter und hält es im Schärfebereich.

Handballszene mit nachgeführtem Fokus von © Bernd Kröger

© Bernd Kröger

 

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