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Street Photography Fashion – Fototipps von Sigrid&Boy

Wer sich gern mal als Modefotograf ausprobieren möchte, fängt am besten mit Streetstyle an. „Outdoor“ gibt es in jeder Stadt oder auch in kleinen Orten perfekte Locations, um zu starten. Das kann in der Natur sein oder auf der Straße, am Lebensmittelladen oder im Café. Mode kann man überall inszenieren und man braucht dafür nicht immer ein professionelles Model. Das Tolle daran, draußen zu fotografieren, ist auch, dass man nur wenig Equipment benötigt und das vorhandene Licht nutzen kann. Und genau das ist auch das Spannende am Fotografieren auf der Straße.

Street Photography: Frau im Gastgarten eines Cafés von ©Katy Otto

© Katy Otto

Modefotografie: Keine künstlichen Posen

Die besten Bilder entstehen dabei, wenn man nicht versucht, Posen aus Zeitschriften mit dem Model nachzuahmen, sondern das Model natürlich darstellt. Zum Beispiel indem es einfach lässig über die Straße oder über eine Ampelkreuzung läuft. Durch die Bewegung kommt ein schönes Spiel in die Kleidung, vor allem wenn man als Outfit einen weiten Rock oder ein wallendes Kleid gewählt hat. Es entsteht automatisch eine schöne Dynamik und euer Foto wirkt frisch und lebendig.

Street Photography: Frau in wallendem Blumenrock von @©Katy Otto

© Katy Otto

Eure Position ist dabei am besten etwas weiter entfernt und ihr benutzt dazu ein Zoomobjektiv. Durch das Heranzoomen wird der Hintergrund unschärfer und der Fokus liegt eindeutig beim Model. Verwendet am besten auch eine kleine Blendenzahl, um diese Unschärfe zu erreichen. Allerdings ist eine kurze Belichtungszeit wichtig, damit das Model selbst in der Bewegung nicht unscharf oder verwackelt ist. In der Modefotografie habt ihr eine enorm große Auswahl an Perspektiven. Also probiert ruhig aus, von welchem Blickwinkel ein Motiv spannend erscheint.

Street Photography: Frau in der Nachmittagssonne von ©Katy Otto

© Katy Otto

Das Model anspornen

Eurem Model fällt es leichter, sich spontan zu bewegen und zu agieren, wenn ihr auch etwas animiert. Auf Sprüche wie  „Yeah Baby, hot!“ würde ich allerdings verzichten 😉 Gebt lieber genauere Anweisungen und Feedback, wenn etwas gerade toll aussah oder doch etwas anders gemacht werden soll. Das bestärkt und man bekommt das volle Vertrauen des Models und damit am Ende noch coolere, echte Motive, weil auch mal ein lockerer Schnappschuss entstehen kann.

Street Photography: Dynamische Bewegung von ©Katy Otto

© Katy Otto

Komplimente kommen immer gut. Zeigt, dass Ihr begeistert seid von einem Gesichtsausdruck oder einer Art sich zu bewegen. Gegen anfängliche Unsicherheiten beim Model kann auch helfen, wenn ihr ihm ein Foto, das ihr gut findet, schon mal auf dem Display der Kamera zeigt. Seid auch offen für Vorschläge vom Model, man macht ein tolles Foto selten allein. Erst durch gemeinsame Inspiration entstehen die besten Aufnahmen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Sigrid&Boy

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