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Street Photography: Ein Leitfaden für Beginner

Street Photography ist eine Sache, die wahrscheinlich jeder Fotografie-Amateur irgendwann mal ausprobieren möchte. Man sieht die Werke eines Martin Parr oder Cartier-Breson und denkt sich „Ja, die sind gut, aber sooooo schwer kann das nicht sein.“ Also schnappt man seine Kamera, rennt in die Stadt und kommt mit 50 Fotos von Mülltonnen zurück. Und es stellt sich heraus: Das ist sehr schwer. Street Photograpgy erfordert ein Gefühl für Timing, Licht, Momente und ist sehr spontan und schnell, auf der anderen Seite aber auch ermüdend und sehr fordernd. Deshalb hier ein paar vielleicht hilfreiche Tipps zum besseren Street-Foto.

Verstehen, wie Street Photos funktionieren

Natürlich ist es schwer, in einer so spontanen Disziplin der Fotografie Verhaltenregeln und Gesetzmäßigkeiten zu sehen, aber man kann sich doch Gedanken machen und viele Street-Fotos und Fotoreportagen betrachten. Die Szenen eines Martin Parr beispielsweise haben oft eine absurde Komik in sich.

© Martin Parr

Cartier-Bressons Szenen dagegen sind meist gespickt mit sehr grafischen Elementen.

© Cartier-Bresson

 

Betrachten Sie die Szenen der Meister und versuchen Sie zu verstehen, wie die zu ihrem Ergebnis gekommen sind. Behalten Sie immer im Hintergrund, dass diese Fotografen dafür oft enorm hohen Filmverbrauch hatten und viele, viele Varianten des gleichen Fotos schossen.

Street Photography: Gute Plätze erkennen

Street Photography: Gute Plätze erkennen

© Darius Kromoser

Wo soll man nun hingehen und fotografieren? Sicherlich können fotografierenswerte Motive überall entstehen, aber es gibt doch einige Indizien, wo es interessant werden könnte.

Suchen Sie Plätze, meiden Sie Straßen! Plätze sind ideal, um Street-Fotos zu machen. Die Menschen bewegen sich langsam und es herrscht viel Interaktion. Auf Straßen hingegen sind die Passanten hingegen zügig unterwegs und es herrscht kaum Interaktion. Natürlich sollten Sie deshalb jetzt nicht nur auf Plätzen fotografieren, aber tendenziell geben Plätze die bessere Ausbeute.

Licht und Schatten - Street Photography

© Darius Kromoser

Achten Sie auf das Licht! Viele Plätze werden erst durch einen bestimmten Lichteinfall interessant, wenn sich Schatten am Boden bilden oder glänzende Häuser aus allen Seiten Licht kommen lassen. Finden Sie einen solchen, fotografieren sie meistens sowieso instinktiv draus los. Aber denken Sie auch daran, dass sich Licht oft schnell verändern kann, Manchmal kann es lohnen, an einem Platz noch 2 Minuten auszuharren.

Ausrüstung für Street Photography? Erst mal nicht so wichtig.

Straßenfotografie - Ausrüstung nicht so wichtig!

© Darius Kromoser

Lassen Sie sich nicht einreden, Street Photography sei nur mit einer besonders kleinen, unauffälligen Kamera zu machen. Die meisten Bilder in diesem Artikel sind mit einer Kombo aus Canon 5D und Sigma 50mm 1.4 entstanden, einer vergleichsweise riesigen Vollformat-Spiegelreflex-Kombo. Schießen Sie, mit was Sie haben: iPhone, Kompaktkamera, Einsteiger-Spiegelreflex, auch Mittelformat-Kameras sind großartig für Street Photography.

Sie müssen Street Photography auch nicht unbedingt mit einer der „klassischen“ Brennweiten, 35 und 50mm angehen; Sehr viel weitere Objektive oder sehr viel längere können Sie genau so an ihr Ziel bringen und neue Herausforderungen liefern.

Die Strasse im Fokus - Fotos direkt aus dem Leben

© Darius Kromoser

Street Photography ist eine großartige und fordernde Disziplin der Fotografie. Ein guter Street Fotograf kann fast jede andere Art der Fotografie ebenso meistern, da hier so extrem viele Talente gefordert werden. Schnappen Sie sich Ihre Kamera, gehen Sie raus und fotografieren Sie!

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