Mein CEWE FOTOBUCH Logo
Kundendienst & Hotline
Montag bis Sonntag von 08:00 Uhr - 24:00 Uhr
Bitte rufen Sie uns gerne an: 0662-268-245

Ungewöhnliche Perspektive und spannende Ansichten

Um Ihre Welt einmal ganz anders zu betrachten und diesen Moment auch einzufangen, gibt es die Möglichkeit, sich an extremen Winkelobjektiven zu versuchen. Mit diesen lassen sich Perspektiven erkunden, die man sonst nur in mehreren Bildern erfassen könnte.

Rundumblick durch Weitwinkelobjektiv

Wie man sieht, bilden solche Objektive keine natürlichen Ansichten, sondern stark verzerrte Bilder – im Extremfall im 180°-Winkel – ab. Für Fotografen, die eher eine korrekte Bildwiedergabe bevorzugen, bietet sich diese Technik nicht an. Aber wenn mehr Dynamik und Emotion vermittelt werden sollen, kann ein extremes Weitwinkelobjektiv genau das Richtige sein. Wie im ersten Foto zu sehen ist, lässt sich so auf einem Bild der Boden in der Natur gemeinsam mit dem Blick nach oben in den Himmel abbilden. Sie zeigen dem Betrachter das, was normalerweise nur ein Rundumblick ermöglichen würde. Zusätzlich erzeugt diese Technik eine starke Tiefenwirkung.

Rundumblick durch Winkelobjektiv: Bäume und See © Rüdiger Schestag

© Rüdiger Schestag

Schärfentiefe: Kinder vor Bühne © Rüdiger Schestag

© Rüdiger Schestag

Auf diesem Bild kann beobachtet werden, dass die Motive, die sich näher an der Kamera befinden, sehr viel größer dargestellt werden, als es bei einem normalen Objektiv der Fall wäre. Die Bühne im Hintergrund wirkt sehr klein. Durch die große Schärfentiefe wird sowohl der Vordergrund als auch der Hintergrund scharf abgebildet, was sogar etwas surreal wirken kann. Gleichzeitig hat der Betrachter aber auch alle wichtigen Bildelemente scharf abgebildet. Auch beim nächsten Bild sieht man, dass sowohl die Blätter im Vordergrund als auch die Bäume im Hintergrund scharf dargestellt werden.

Verzeichnung von geraden Linien in der Natur © Rüdiger Schestag

© Rüdiger Schestag

Starke Verzeichnungen durch „Fischauge“

Natürlich gibt es auch extreme Verzerrungen, auch Verzeichnungen genannt, die nicht immer schön sind, die jedoch manchmal die Dynamik verstärken können. Besonders deutlich ist die Verzeichnung von geraden Linien, die dicht an der Kamera liegen. Das folgende Bild zeigt senkrechte Pfeiler einer Brücke, wobei die Verzeichnung extrem sichtbar ist.

Reduktion der Verzeichnung durch Bildbearbeitung © Rüdiger Schestag

© Rüdiger Schestag

Einen Teil der Verzeichnungen kann man in der Bildbearbeitung korrigieren und so das Bild wieder natürlicher aussehen lassen, ohne viel vom großen Blickwinkel zu verlieren. Besonders gut funktioniert das in den gängigen RAW-Konvertern, falls vorher in RAW fotografiert wurde.

Landläufig werden solche Objektive mit ca. 180° Sichtwinkel als „Fischauge“ bezeichnet. Dieser Winkel hängt von der Brennweite des Objektivs und von der Sensorgröße Ihrer Kamera ab. Bei einer Vollformat Kamera – also einer Kamera mit einem Sensor in Kleinbildgröße 24x36mm – beträgt diese Brennweite ca. 16 mm oder niedriger. Bei gängigen Kleinbildkameras mit APSC-Sensor liegt diese Brennweite bei 10 mm und bei MicroFourThirds-Sensoren sind das 8 mm oder weniger.

Ein Weitwinkelobjektiv bietet sich gut dafür an, einfach mal loszugehen und die Umgebung in aufregenden Bildern festzuhalten. Aber auch Fotos von Feiern und Partys bekommen dadurch ein ganz besonderes Flair.

"Fischauge": Model am Laufsteg © Rüdiger Schestag

© Rüdiger Schestag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weitere Artikel der Kategorie

Im Interview: Torsten Mühlbacher

Related posts: Oldenburg und Borkum – eine traumhafte Reise in den Norden Create your own story – zu Besuch bei Interrail Amsterdam und Utrecht – Grachtenstadt im Groß- und Kleinformat… Weiterlesen

Das Ende einer Reise

Related posts: Oldenburg und Borkum – eine traumhafte Reise in den Norden Create your own story – zu Besuch bei Interrail Amsterdam und Utrecht – Grachtenstadt im Groß- und Kleinformat… Weiterlesen