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Reisefotografie Island: Akureyri, Husavík und der Goðafoss (Teil 2)

Von Reykjavík ist es bis zur „Hauptstadt des Nordens“ Akureyri eine ca. 5-stündige Fahrt über die Ringstraße (Route 1). Hier ist es meist einige Grade kälter, als im Süden des Landes – wir erwischten mit 5 bis 8°C einige recht kalte Sommertage. Von Akureyri aus können Sie einige Tagesausflüge unternehmen und vielleicht sogar eine Walbeobachtungstour machen. Ein Auto ist im Norden sehr hilfreich, da der Busverkehr nicht besonders regelmäßig frequentiert ist – die meisten Linien fahren nur einmal am Tag.  Trampen funktioniert jedoch, wie auch im Rest des Landes, sehr gut.

Künstlerstadt Akureyri

Akureyri ist mit rund 18.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Islands und ist außerhalb des Hauptstadtgebietes das größte Bevölkerungs- und Dienstleistungszentrum. Die Stadt liegt außerdem 50 km unterhalb des nördlichen Polarkreises – mit Flugzeug oder Fähre kann man einen Ausflug zur Insel Grímsey unternehmen, die auf dem Polarkreis liegt. Akureyri selbst hat die größte Fischfabrik und die größte Werft Islands und nennt sich selbst Künstlerstadt, die ihre Söhne und Töchter mit diversen Museen ehrt. Es gibt außerdem Cafés, Restaurants und so etwas wie ein Nachtleben.

Akureyri: zweitgrößte Stadt Islands © Imke Haverbusch

Künstlerstadt Akureyri © Imke Haverbusch

Blick auf Akureyri © Imke Haverbusch

Akureyri beheimatet neben der größten Fischfabrik auch Cafés und Restaurants © Imke Haverbusch

Um weiter in den Norden oder Osten des Landes zu gelangen, muss man den Fjord Eyjafjörður umrunden, der 60 km weit ins Land hineinreicht.

Reisefotografie Island: Fjord Eyjafjörður © Imke Haverbusch

Der Fjord Eyjafjörður reicht 60 km weit ins Land hinein © Imke Haverbusch

Fischerdörfchen Husavík

Husavík liegt nördlich von Akureyri und gilt als Hotspot für Walbeobachtungstouren. Auch hier ist der Kostenfaktor nicht unerheblich und schwache Mägen sollten sich einen windstillen Tag für die Bootstour aussuchen. Der kleine Fischerhafen ist wunderschön und besonders durch die schneebedeckten Berge im Hintergrund sehr fotogen.

Hafen des Fischerdorfs Husavík © Imke Haverbusch

Das Fischerdorf Husavík ist Hotspot für Walbeobachtungstouren © Imke Haverbusch

Ásbyrgi Canyon

Keine Stunde entfernt von Husavík liegt der Canyon namens Ásbyrgi. Verschiedene Vulkanausbrüche und darauffolgende Gletscherläufe haben der Schlucht eine recht ungewöhnliche Form gegeben. Wanderungen können entweder oberhalb oder innerhalb der hufeisenförmigen Schlucht unternommen werden. Ein Touristenzentrum verkauft Landkarten mit den verschiedenen Wanderrouten, aber innerhalb der Schlucht gibt es eigentlich nicht die Möglichkeit, sich zu verlaufen. Nach ca. 1 ½ Stunden Wanderweg in die Schlucht hinein erreicht man den Botnstjörn-See mit einer großen Entenpopulation und diversen Aussichtspunkten.

Schlucht Ásbyrgi Canyon © Imke Haverbusch

Geformt durch viele Vulkanausbrüche: Ásbyrgi Canyon © Imke Haverbusch

Goðafoss – der Götterwasserfall

Neben dem Ásbyrgi gehört auch der Goðafoss zum nördlichen Dreieck. (Der Mückensee Myvatn bildet das dritte Glied des Dreiecks, siehe Teil 3). Der „Götterwasserfall“ bekam seinen Namen durch folgende Sage: Nach der beschlossenen Übernahme des Christentums als Religion Islands warf der Gode Þorgeir die letzten heidnischen Götterbilder in den Goðafoss. Am Wasserfall gibt es ein kleines Café, ansonsten ist die Gegend unbesiedelt. Dennoch ist der Wasserfall ein beliebtes Touristenziel und Sie sehen nach der Einsamkeit in Husavík wieder einige Menschen.

Reise Island: Götterwasserfall Goðafoss © Imke Haverbusch

Der sagenumwobene Götterwasserfall Goðafoss © Imke HaverbuschTeil 5: Nationalpark Þingvellir

Teil 5: Nationalpark Þingvellir

Teil 4: Hveravellir und Kerlingarfjöll

Teil 3: Rund um den Mückensee Myvatn

Teil 2: Akureyri, Husavík und der Goðafoss

Teil 1: Entlang der Südküste von Reykjavík bis Vík

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