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Reisefotografie Island: Entlang der Südküste von Reykjavík bis Vík (Teil 1)

Island gilt mittlerweile als Pflichtziel für jeden guten Landschafts-Fotografen. Auch mich zog es diesen Sommer in den kalten Norden und ich würde jederzeit wieder meinen Sommer opfern, um das einzigartige Landschaftsbild und die Ruhe Islands zu genießen. Hauptreisezeit ist Juni bis September bei Temperaturen von 10 bis 15 °C im Süden und 4 bis 8 °C im Norden der Insel. Im Winter sieht man zwar die Polarlichter, aber dafür muss man sich auf deutlich frostigere Temperaturen einstellen.

Seljalandsfoss und Skógafoss

Unsere Reise starteten wir von Reykjavík aus entlang der Ringstraße Richtung Süden. Zuerst passierten wir den Seljalandsfoss ­– ein Wasserfall des Flusses Seljalandsá, der 66 m tief über die ehemalige Küstenlinie in die Tiefe stürzt. Nur eine kurze Autofahrt später trifft man dann schon auf den Skógafoss, der beim Ort Skógar an einer ehemaligen Steilküste liegt. Beide Wasserfälle liegen unterhalb des großen Gletschers Eyjafjallajökull.

Island Seljalandsfoss © Imke Haverbusch

Seljalandsfoss: ein Wasserfall des Flusses Seljalandsá © Imke Haverbusch

Island: Wasserfall Skógafoss © Imke Haverbusch

Skógafoss – Wasserfall an einer ehemaligen Steilküste © Imke Haverbusch

Der fotografische Anspruch an Wasserfälle ist meistens gleich: Entweder möchten Sie das Wasser mithilfe einer langen Belichtungszeit weichzeichnen oder es mit einer kurzen Auslösung einfrieren. Tendenziell empfiehlt es sich, das Foto zu später Stunde zu schießen, da die Farbgebung bei tief liegender Sonne deutlich schöner ist.

Eyjafjallajökull

Mit dem Auto kann man relativ nahe an den Gletscher Eyjafjallajökull heran fahren. Nach rund 10 Minuten Fußweg erreichen Sie eine der Gletscherzungen aus schwarz-weißem Eis. Wer möchte, kann bei einem der zahlreichen Anbieter, eine Gletscherwanderung buchen, was uns einige Reisende auch wärmstens empfohlen haben – allerdings ist der Kostenpunkt nicht unerheblich, sodass wir uns mit dieser Ansicht zufrieden gegeben haben:

Island: Gletscher Eyjafjallajökull © Imke Haverbusch

Der bekannte Gletscher Eyjafjallajökull © Imke Haverbusch

Reynisfjara

Der Strand von Reynisfjara ist sehr sehenswert, aber birgt zwei Gefahren: Einerseits ist die Brandung sehr stark, so dass Sie sich vor den hohen Wellen in Acht nehmen sollten, andererseits ist es gefährlich auf die Basaltsäulen zu klettern, da sich jederzeit Steinbrocken lösen können. Fotogen ist der Küstenabschnitt allemal. Der Strand besteht aus schwarzer Lava und vor der Küste befinden sich drei Felstürme, genannt Skessudrangur, Landdrangur und Langsamur (der Legende nach drei versteinerte Trolle, die ein Schiff ans Land bringen wollten).

Island: Strand von Reynisfjara © Imke Haverbusch

Der sehenswerte Strand von Reynisfjara © Imke Haverbusch

Strand von Reynisfjara – Reisefotografie © Imke Haverbusch

Reynisfjara besteht aus schwarzer Lava © Imke Haverbusch

Vík

Das Örtchen Vík hat rund 300 Einwohner und ist 187 km von Reykjavík entfernt. Es gibt im Ort neben einer Jugendherberge, zwei Hotels und einem Campingplatz auch ein Schwimmbad und eine Wollfabrik. Besonders schön ist das Lupinenmeer, das im Sommer an der Küste Víks blüht.

Meer aus Lupinen in Vík © Imke Haverbusch

Lupinenmeer an der Küste Víks © Imke Haverbusch

Was Sie in Teil 2 erwartet: Akureyri, die Hauptstadt des Nordens, Husavík, der Hotspot für Walbeobachtungen, das Ásbyrgi Canoyon und der Goðafoss.

Teil 5: Nationalpark Þingvellir

Teil 4: Hveravellir und Kerlingarfjöll

Teil 3: Rund um den Mückensee Myvatn

Teil 2: Akureyri, Husavík und der Goðafoss

Teil 1: Entlang der Südküste von Reykjavík bis Vík

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