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Reisefotografie Island: Rund um den Mückensee Myvatn (Teil 3)

Unweit der „Hauptstadt des Nordens“ Akureyri befindet sich der See Myvatn im Bereich des Krafla-Vulkansystems. Er erstreckt sich über 37 km² und ist durchschnittlich um die 2,5 m tief. Der Name Myvatn stammt von der großen Mückenpopulation während der isländischen Sommerzeit. Das kann je nach Wetterlage sehr unangenehm sein, da die Zuckmücken auf unser ausgeatmetes Kohlendioxid reagieren und gezielt in Mund- und Nasenöffnungen fliegen. Wir verbrachten drei sehr kalte Tage am Myvatn und wurden daher von größeren Mückenattacken überwiegend verschont.

See Myvatn in Island © Imke Haverbusch

Der See Myvatn erstreckt sich über 37 km² und ist die 2,5 m tief. © Imke Haverbusch

Unterkunft in Reykjahlíð

Reykjahlíð hat stolze 150 Einwohner und kann bereits der arktischen Klimazone zugeordnet werden (kein Monat weist eine Durchschnittstemperatur über 10°C auf). Es gibt dort zwei Campingplätze, einer von ihnen verfügt über ein Wellblechgebäude mit kleinen Zimmerchen und bietet außerdem die unten abgebildeten Holzhütten mit 2 bis 4 Betten an.

Holzhhütten in Reykjahlíð ©Katrin Brunk

Unterkunft in Reykjahlíð ©Katrin Brunk

Dimmuborgir und Hverfell

Dimmuborgir ist ein Lavafeld, das sich in der vulkanisch aktiven Region am Myvatn befindet. Mehrere markierte Wanderwege führen durch das Gebiet. Die Formationen der Steine sind sehr außergewöhnlich, es haben sich Türme, Tore und Höhlen gebildet:

Reisereportage: Lavafeld in Island ©Imke Haverbusch

Lavafeld Dimmuborgir ©Imke Haverbusch

Reisefotografie: Lavafeld in Island ©Katrin Brunk

Lavafeld Dimmuborgir ©Katrin Brunk

Der Hverfell ist ein Krater des Vulkansystems der Krafla, grenzt an das Lavafeld Dimmuborgir an und ist rund 450m hoch. Es ist möglich, einmal entlang der Kraterschlucht zu spazieren. Ein schönes Fotomotiv ist der Basalt-Krater, wie er sich hinter der Dimmuborgir-Landschaft erhebt.

Fotograf vor Krater Hverfell ©Imke Haverbusch

Der 450m hohe Krater Hverfell. ©Imke Haverbusch

Jarðböð vid Myvatn

Nur wenige Kilometer von Reykjahlíð entfernt, befindet sich das Naturbad Jarðböð – sozusagen die Blaue Lagune des Nordens, allerdings deutlich günstiger und weitaus weniger touristisch als die berühmte Blaue Lagune bei Keflavík. Das Schwefelwasser hat das ganze Jahr hindurch eine Temperatur von rund 40°C und belohnt die Urlauber nach einem Tag bei kaltem Wind und rauem Wetter mit Sauna, Dampfbad und 5.000 m² Badesee.

Reisefotografie: Naturbad Jarðböð ©Imke Haverbusch

Die blaue Lagune des Nordens: das Naturbad Jarðböð ©Imke Haverbusch

Was Sie in Teil 4 erwartet: Islands Hochlandpass Kjölur, Hveravellir und Kerlingarfjöll

Teil 5: Nationalpark Þingvellir

Teil 4: Hveravellir und Kerlingarfjöll

Teil 3: Rund um den Mückensee Myvatn

Teil 2: Akureyri, Husavík und der Goðafoss

Teil 1: Entlang der Südküste von Reykjavík bis Vík

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